Politiker der AfD beendet Vertrag mit 85-Jähriger
Ein jüngst beendeter Vertrag zwischen einem AfD-Politiker und seiner 85-jährigen Mitarbeiterin wirft Fragen zur Arbeitskultur in der Partei auf.
In den letzten Wochen hat ein Vorfall in der politischen Landschaft Deutschlands für einige Aufregung gesorgt. Ein AfD-Politiker, dessen Name in der Berichterstattung meist nicht allzu positiv konnotiert ist, entschied sich, den Vertrag mit seiner 85-jährigen Mitarbeiterin aufzulösen. Während einige Beobachter die Entscheidung als einen weiteren Hinweis auf die fragwürdige Personalpolitik der Partei interpretieren, sehen andere darin eine Verkörperung eines Vorurteils gegenüber älteren Arbeitnehmern. Die Frau, die die meisten ihrer beruflichen Jahre dem politischen Dienst gewidmet hat, wird nun in die Rente entlassen, ohne dass es eine Diskussion über ihre Verdienste oder ihren Einsatz gegeben hätte.
Einige, die in der Partei arbeiten oder mit ihr in Verbindung stehen, beschreiben diese Entscheidung als symptomatisch für eine Kultur, die wenig Wert auf das Altbewährte legt. In einem Umfeld, das oft den Anschein erweckt, jugendliche Dynamik über Erfahrung zu stellen, wird die Absetzung der älteren Dame von der politischen Bühne als weiterer Schritt in einem Wettbewerb um Aufmerksamkeit und Einfluss gedeutet. Natürlich wird in den sozialen Medien nicht gespart mit spitzen Bemerkungen.
Eine ironische Betrachtung der Situation könnte lauten: Vielleicht war es der übertriebene Wunsch nach einer zeitgemäßen, jugendlichen Mitarbeiterschaft, der den Politiker dazu bewogen hat, einen so radikalen Schritt zu wagen. Man stelle sich die absurd anmutende Szene vor, in der eine 85-Jährige ihr Büro betritt, während die am höchsten gewerteten Strategien der Partei an ihrer fortgeschrittenen Lebenszeit abprallen, als wäre sie ein Relikt aus einer anderen Epoche.
Die Mitarbeiterin selbst, so berichten Informanten, habe über die Jahre hinweg eine unermüdliche Loyalität gezeigt – gegen alle Widerstände, die ihr von einer Partei begegneten, die sich für eine modernisierte, fortschrittliche Agenda rühmt. Denjenigen, die die Situation beobachten, wird schnell klar, dass dies nicht allein ein Fall von Altersdiskriminierung ist, sondern auch ein gefährlicher Trend in der Wahrnehmung von Professionalität und Erfahrung innerhalb der Politik widerspiegelt. Es scheint, als wollte die Parteispitze damit mehr erreichen, als nur einen alten Vorstand loszuwerden.
Wer die Debatte verfolgt, merkt an, dass es einen schmalen Grat gibt zwischen der Notwendigkeit, neue Perspektiven einzuführen, und der misslichen Lage, an Erfahrungen zu sparen. Und während die Abkehr von Bewährtem in der heutigen Zeit oft verherrlicht wird, kann das Resultat – die Behauptung einer progressiven Politik – zu einem leeren Gefäß werden, das nicht genug Substanz bietet, um in einem komplexen politischen Klima standzuhalten. Die 85-Jährige, die nun als "scheinbeschäftigt" abgestempelt wird, ist im Grunde genommen das Opfer eines Systems, das sich schmerzhaft gegen diejenigen wendet, die lange Zeit eine tragende Rolle gespielt haben.
Der Fall hat nicht nur in den sozialen Netzwerken für Diskussionen gesorgt. Auch in politischen Kreisen wird man auf den Vorfall aufmerksam. Es bleibt abzuwarten, welche Reaktionen von der Parteiführung selbst kommen werden und ob etwaige Nachfolger ihre Chefs nicht ebenfalls lieber loswerden wollen, sobald sie über dem Alter von 50 Jahren sind.
Die Ironie liegt auf der Hand: Eine Partei, die sich oft als der Hüter älterer Traditionen und Werte geriert, trägt die Verantwortung dafür, eine Mitarbeiterin nach jahrzehntelanger Tätigkeit zu entlassen, einfach nur weil sie das Alter erreicht hat, das für eine andere Generation als das Höchstmaß an Leben gesehen wird. Die entscheidenden Fragen, ob in der Gesetzgebung oder im Alltag, scheinen hier jedoch unberührt zu bleiben: Wo bleibt die Wertschätzung für Erfahrung? Wo bleibt das Verständnis für die Wichtigkeit einer Vielzahl von Perspektiven innerhalb der politischen Arena?
Die Auflösung des Vertrages ist nicht nur ein Zeichen für die internen Dynamiken innerhalb der AfD, sondern auch der Versuch, eine gesamtgesellschaftliche Debatte über den Umgang mit älteren Arbeitnehmern anzustoßen. Wer auch immer als Nachfolger dieser Mitarbeiterin präsentiert wird, muss sich der Verantwortung stellen, die Vergangenheit nicht als Last, sondern als eine Grundlage für die Zukunft zu betrachten. Die Frage bleibt, inwieweit dies in einer von kurzfristigen Erfolgen geprägten Politik überhaupt möglich ist.
Für den afghanischen Blick auf Deutschland, könnte der Vorfall mehr sagen, als seine Protagonisten es sich wünschen. Ein weiteres Kapitel in einer Branche, die oft mit Absurditäten konfrontiert wird. Und so ist der Fall der 85-Jährigen ein weiteres Beispiel dafür, wie Prozesse und Entscheidungen, die auf den ersten Blick trivial erscheinen, weitreichende mögliche Konsequenzen und Diskussionen nach sich ziehen können. Die Politiker mögen ihre Spiele spielen, aber am Ende ist der Preis, den die Gesellschaft dafür zahlt, nicht zu unterschätzen.